Wer misst, misst Mist.

Shane Battier scheint ein höchstens mittelmäßiger Basketballer zu sein. In jeder Statistik liegt er hinten, er scheint nichts gut zu können.

Dennoch wird jede Mannschaft mit ihm auf dem Platz besser. Signifikant besser. Und obwohl er laut Statistik wenig richtig macht, schaltet er regelmäßig die besten Angreifer aus. Mehr noch, er macht das Spiel der gegnerischen Mannschaft schlechter.

Wie kann man seine Effektivität messen? Im Artikel werden Statistiken zitiert und erläutert, in wie weit verschiedene Messmethoden beitragen, den Wert eines Spielers zu bestimmen. Bei Battier versagen sie alle. So scheint Battiers Effektivität unmessbar zu sein.

When he’s on the court, all the pieces start to fit together. And everything that leads to winning that you can get to through intellect instead of innate ability, Shane excels in.

Daten sind guter Schmierstoff, keine Frage. Doch am Ende sind es unsere Fragen an sie, die den Wert bestimmen, den die Analyse zu liefern vermag. Und manchmal wird man vielleicht zugeben müssen, das eben doch nicht alles messbar ist.

Quelle: The No-Stats All-Star - The New York Times

Großartiger Artikel, großartiges Learning.


Ihr Sascha A. Carlin

Als Agile Coach verhelfe ich Führungskräften in der Softwareentwicklung zu sichtbar mehr Anteil am Unternehmenserfolg.

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